Veranstaltung „Frauenbeauftragte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen“

Annelie Keller, Frauenbeauftragte bei Fliedners in Schmerzke, und Aljbane Rama, ihre Stellvertreterin, nahmen in Potsdam an der Veranstaltung „Frauenbeauftragte in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen“ teil. Christine Freitag, Mitarbeiterin bei Fliedners, begleitete sie.

Rama nahm an der Podiumsdiskussion teil und berichtete von ihrer Ausbildung zur Frauenbeauftragten, die sie fast abgeschlossen hat. Sie habe viel über die Rechte von Frauen gelernt, und wo sie sich hinwenden könnten, wenn sie Gewalt erführen. Die Veranstaltung sei schön gewesen, weil sie andere Frauenbeauftragte kennengelernt und über deren Arbeit erfahren hätte.

Rama und Keller begannen ihre Ausbildung, die insgesamt 20 Tage umfasst und vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGFF), im Mai 2017. 2019 werden sie noch an zwei Schulungstagen teilnehmen und bekommen im November ihre Zertifikate. Anfang 2018 Rama und Keller die Frauen ihrer Einrichtung ein, um sie über ihre Aufgaben zu informieren. Seitdem hätte sich noch niemand mit Problemen an sie gewandt, doch es sei sicher gut zu wissen, dass sie es könnten.

Die designierten Frauenbeauftragten aus Fliedners Werkstatt in Bad Belzig waren auch nach Potsdam gekommen. Sie wollen bald ihre Schulung beginnen.

Monika von der Lippe, Landesgleichstellungsbeauftragte, hatte während der Brandenburger Frauenwoche zu diesem Vernetzungstreffen eingeladen.

Das Bundesteilhabegesetz legt fest, dass seit Herbst 2017 in allen Werkstätten für behinderte Menschen erstmals Frauenbeauftragte gewählt werden. Die Frauenbeauftragten sollen die Anliegen der Frauen in den Werkstätten gegenüber der Werkstattleitung bzw. in den Wohneinrichtungen gegenüber der Hausleitung vertreten.

In Brandenburg wurden die künftigen Frauenbeauftragten und ihre Unterstützerinnen seit Frühjahr 2017 mit einer kostenfreien Ausbildung durch zwei Trainerinnen-Teams unterstützt. Dafür hat das Sozialministerium 80.000 Euro aus Mitteln des Behindertenpolitischen Maßnahmenpakets zur Verfügung gestellt. Neben Werkstätten wurden in Brandenburg auch in Wohneinrichtungen Frauenbeauftragte ausgebildet.

In Brandenburg gibt es 28 Werkstätten für behinderte Menschen, in denen rund 11.500 Menschen arbeiten. In den rund 530 unterstützten Wohnformen leben rund 8.600 Menschen mit Behinderungen.

 

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